Das Gesundheitskompetenz-Centrum
Ressourcenorientierte Unterstützung betrieblichen Gesundheitsmanagements
Netzwerk
Der Netzwerkansatz hat sich inzwischen auch in der betrieblichen Gesundheitsförderung etabliert und einen beachtlichen Verbreitungsgrad erreicht. Er ist sowohl Gegenstand von Forschung als auch Forderung an die Forschung seitens der Politik (Bauer & Otto, 2005). Die Nutzung der Leistungs- und Innovationspotentiale von gesundheitsorientierten Netzwerken ist ein wesentlicher Bestandteil erfolgreicher, ganzheitlicher Strategien innovativen betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Der Kern des GKC-Netzwerks besteht aus den Kooperationspartnern des INOPE-Projekts:
- Ruhr-Universität Bochum
- Bergische Universität Wuppertal
- Oberfinanzdirektion Rheinland
- Landesunfallkasse NRW
Darüber hinaus konnten Krankenkassen, Präventionsdienstleister und weitere relevante Akteure aus dem Feld der betrieblichen Gesundheitsförderung als Netzwerkpartner akquiriert werden.
In der Gründungsphase eines Netzwerkes sind Gelegenheiten zum Kennenlernen und die Möglichkeit zum Austausch von Erwartungen an die Zusammenarbeit und zur Generierung von gemeinsamen Vorstellungen über Art, Aufgaben und Ziele der Zusammenarbeit von entscheidender Bedeutung. Für das GKC konnte mit zwei halbtägigen Workshops im Abstand von ca. einem halben Jahr eine arbeitsfähige Struktur von Netzwerkpartnern aufgebaut werden. Der Aufbau des GKC wird jedoch ausdrücklich nicht als abgeschlossen angesehen, die Erweiterung des Netzwerks um Partner, die weitere relevante Kompetenzen in das Projekt einbringen können, ist geplant.
Durch die Netzwerkpartner soll der Stand der Wissenschaft und Technik ihres jeweiligen Fachgebietes für konkrete Fragestellungen im Verlauf des INOPE-Projekts zugänglich gemacht werden. Ein Beispiel hierfür ist das Thema Prävention von Rückenerkrankungen. Darüber hinaus hat die Zusammenarbeit zum Ziel, frühzeitig relevante Trends und Entwicklungen auf dem Gebiet der Gesundheitsprävention zu erkennen und zu berücksichtigen und den Erkenntnis- und Methoden-Stand der Gesundheitsprävention weiter zu entwickeln.

